Software-Praktikum: FIFI
| Status: | abgeschlossen |
| Zeitraum: | Februar 2004 bis Juli 2004 |
| Projekttyp: | Studienprojekt |
| Auftraggeber: | Universität Stuttgart |
| Rolle: | Architekt, Entwickler |
| Mitarbeiter: |
Georg Speidel,
Andreas Schilling |
| Plattform: | JEE Application Server |
| Sprachen: | Java |
| Bibliotheken: | JEE |
| Technologien: | Datenbanken/SQL |
Beschreibung
Das neue Gebäude für die Informatik und Softwaretechnik der Universität Stuttgart bot bislang nur eingeschränkte Hilfs- und Orientierungsmöglichkeiten für Besucher an. In dem Gebäude waren zwei TFT Touch-Screens vorhanden, die noch nicht verwendet wurden. Ziel des Projekts war es, diese Möglichkeiten zur Informierung der Besucher zu nutzen.
Dazu sollten folgende Grundfunktionen auf dem System umgesetzt werden:
- Raumsuche
- Mitarbeitersuche
- Anzeige von Veranstaltungen
Für die Darstellung sollten verschiedene Anzeigemöglichkeiten angeboten werden:
- Tagesansichten: verschiedene Ansichten, die Veranstaltungen eines Tages auflisten
- Wochenansicht: eine Ansicht aller Veranstaltungen, sortiert nach Wochentagen
Außerdem sollte es über ein Konfigurations-Tool den Bearbeitern möglich gemacht werden, Einzelveranstaltungen in das System und damit in die Anzeige einzupflegen, ohne die Interna des Systems kennen zu müssen.
Dieses Projekt war eine Aufgabenstellung im Rahmen des Softwarepraktikums – eines Praktikums im Rahmen des Softwaretechnik-Studiums – und wurde von der
Fakultät für Informatik der Universität
Stuttgart organisiert. Ein von den Betreuern ausgewähltes Projekt sollte danach in den Praxiseinsatz gehen.
Die Qualität der Implementierung wurde durch die Erstellung einer Projektplanung, einer Spezifikation, eines Entwurfs und eines Testplans
gewährleistet. Alle Dokumente wurden an festgelegten Meilensteinen von den Betreuern geprüft oder internen Reviews unterzogen.
Ebenfalls Vorgabe war die Implementierung in Java für einen Servlet Container. Das System sollte aus Webseiten bestehen, die im Fullscreen-Modus in einer
Browser angezeigt werden. Die Daten wurden mit einer Persistenzbibliothek aus einer relationalen Datenbank ausgelesen.
Mein Team wählte einen sehr mächtigen Entwurf, der noch viele spätere Erweiterungen des Systems ermöglicht hätte. Als meines Wissens nach einziges Team setzten
wir sowohl Servlets (zur Kontrollsteuerung) als auch Java Server Pages (zur Darstellung der statischen Bereiche einer Seite) und Custom Tags (zur
Darstellung der dynamischen Bereiche) ein.
Das System unseres Teams konnte sich leider nicht gegen alle Teams der hervorragenden Konkurrenz durchsetzen.

